Zeittafel

Zeit

Ereignis

1736 – 1896 Die alte Stadtknabenschule hatte ihren Standort am Klinkenberg, dort wo das heutige Feuerwehrgebäude steht. Sie war der Vorgänger unserer heutigen Schule.
18. Januar 1871 Nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches entstand ein wirtschaftlicher Aufschwung. In Demmin entwickelten sich Handwerk und Gewerbe sehr schnell. Die Bevölkerungszahlen in Demmin wuchsen und auch die Anzahl der schulpflichtigen Kinder. Die Stadtknabenschule war den Anforderungen nicht gewachsen. Die Räume waren dunkel und eng. Es gab Klassen mit 60 und mehr Schüler.
13. Juli 1892 In einer Stadtverordnetenversammlung wurde der Beschluss zum Bau einer neuen Knabenschule gefasst.
Oktober 1893 Durch den damaligen Bürgermeister wurde der erste Spatenstich für die neue Schule gemacht.
08. September 1894 An diesem Tag wurde das Richtfest gefeiert. Die Richtkrone wurde aus Eichenlaub gefertigt und befindet sich noch heute auf dem Dachboden.
03. Januar 1896 Dieses Datum steht für die Einweihung des Schulgebäudes und die Gründung der Stadtknabenschule. Die Lehrer und Schüler der alten Stadtknabenschule ziehen in die Frauenstrasse um. Der erste Direktor war Carl Goetze.
1902 Es wurde der pommersche Städtetag in der Schulaula abgehalten und den Besuchern wurde die Schule gezeigt.
1. Weltkrieg In der Schule wurde ein Lazarett eingerichtet.
1930 Bis Ostern 1930 war diese Schule eine Volksschule, danach war sie eine Mittelschule.
Ende des 2. Weltkrieges Die Schule wurde zum Lazarett und die Aula wurde zum OP- Saal, die Kellerräume wurden von der umliegenden Bevölkerung als Schutzräume genutzt.
1945 Die Schule blieb von den verheerenden Bränden, die viele Teile Demmins zerstört hatten, verschont.
1. Oktober 1945 Der Unterricht begann wieder und die Pestalozzi- Mädchenschule wurde hier mit untergebracht. Sie wurde zur Grundschule.
erste Jahre nach 1945 Es fanden fragwürdige, politische Veranstaltungen in der Aula durch das SED- Regime statt.
bis 1955/56 Es gab nur reine Mädchen- und Knabenschulen bis dahin, danach gab es gemischte Klassen.
bis 1959 Man hatte Vormittags- und Nachmittagsunterricht. Vormittags dauerte eine Schulstunde 40 Minuten und nachmittags 35 Minuten.
1959 – 1989 Die Schule wurde eine polytechnische Oberschule (1. – 10. Klasse und Hortbetreuung)
07. November 1962 Zum 152. Geburtstag des Dichters erhielt die Schule den Namen “ Fritz- Reuter“ . Die Lehrer und Schüler bereiteten sich auf die Namensgebung vor, in dem sie sich mit dem Leben und den Werken von Fritz Reuter vertraut machten.
seit 1991/92 Die Fritz- Reuter-Schule wurde zur Verbundenen Haupt- und Realschule
1994 – 1998 Umfassende Sanierung und Rekonstruktion der Reuterschule
03. Januar 1996 Festveranstaltung 100 Jahre Reuterschule
Die Schulformen wechselten häufig in diesen Jahren:

  • Realschule mit Haupt- und Grundschulteil
  • Realschule mit Hauptschulteil
  • Verbundene Haupt- und Realschule
  • Regionale Schule
04. Januar 2006 Festveranstaltung 110 Jahre Reuterschule